Navigation

Facebook Facebook Donate FJR-Tourer


Beliebte Suchwörter

Aufwärmrunde Berlin Bridgestone Deutschland Diebstähle Dunlop FJR-Tourer FJR1300 Fahrbahn Frühstück Führerschein Garmin Gericht Haupttour Heimreise Maschine Metzeler Michelin Motorrad Motorradtouren Sachsengugge Sicherheit Tagestour Vortour Yamaha

Information
Suche

Neuester Beitrag im Forum

Treffen, Touren, Trainings und allg. Ankündigungen
03.10. - 06.10.2019: Rone nemus - AktiTour 2019
Hallo auch im Jahr 2019 wollen wir Initiatoren wieder - einer alten und bewährten Tradition folgend - den Aktiven unserer ein besonderes Dankeschön anbieten. Ihr wisst schon was gemeint ist13aofa14 [mehr..]

Tipps und Tricks

Toter Winkel

Rund 15 400 Unfälle mit Personenschaden haben sich 2014 zwischen Pkw- und Motorradfahrern ereignet. Eine der typischen Unfallsituationen zwischen Autos und Motorrädern entsteht, wenn beide Fahrzeuge[mehr..]


Alle Infos

Informationen

Haftungsrisiken bei Gruppenfahren

Fahren Motorradfahrer einvernehmlich auf der Landstraße in wechselnder Reihenfolge als Gruppe ohne Einhaltung des Sicherheitsabstandes, führt dies zu einem Haftungsausschluss im Hinblick auf diesen Umstand.

Kollidiert der dritte Fahrer mit dem zweiten, nachdem der erste einen Unfall verursacht hat und beide nicht mehr ausreichend bremsen können, hat der zweite gegen den dritten keine Ansprüche aus §§ 7, 17 StVG.

Dies hat das OLG Frankfurt am Main, Az: 22 U 39/14 am 18.08.2015 entschieden.

In diesem Fall hat der Kläger behauptet, er habe aufgrund der Kollision des vor ihm fahrenden Zeugen sein Motorrad abbremsen müssen. Er habe sein Motorrad noch rechtzeitig zum Stehen bringen können, als der Beklagte mit seinem Motorrad unvermittelt auf das Heck des Motorrads aufgeprallt und ihn mit sich geschleppt habe. Der Beklagte zu habe den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Der Sachverhalt war vor Gericht nicht vollständig aufklärbar, jedoch war dies für das Gericht auch nicht entscheidend.

Vielmehr war für das Gericht die abgesprochene Gruppenfahrt entscheidend. Angesichts dieser Situation geht das Gericht davon aus, dass alle Beteiligten in der Gruppe einvernehmlich ein besonderes Risiko eingegangen sind, um das entsprechende Gruppenfahrgefühl zu erreichen. Jedem der Gruppe hätte die gleiche Situation passieren können wie dem Kläger.

[ eingetragen am: 2015-10-15 22:05:25 ] [ Quelle: ADAC ]