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Termine in diesem Monat

7. FJR-Tourer Deutschland-Treffen 2020 im Schwarzwald [abgesagt]
21.05.2020 bis 24.05.2020
Anmeldung ab:
10.11.2019 20:00
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Heidschnuckentour 2020 [abgesagt]
01.05.2020 bis 03.05.2020
Anmeldung ab:
01.12.2019 20:00
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Rheingold und Hunsbuckel 2020
30.05.2020 bis 30.05.2020
Anmeldung ab:
17.05.2020 20:00
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Neuester Beitrag im Forum

Treffen, Touren, Trainings und allg. Ankündigungen
Re: 21.05. - 24.05.2020: 7. FJR-Tourer Deutschland-Treffen
Hallo liebe FJR-Tourer- ; wie bereits berichtet, wurde das ab morgen geplante Deutschlandtreffen 2020 Kuro no mori wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Es wird aller Voraussicht nach auf [mehr..]

Tipps und Tricks

Motorrad fahren in Corona-Zeiten

Motorradtouren sind nicht mehr geboten Überall in Europa ordnen Regierungen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus an. Dazu gehören auch Einschränkungen der persönlichen Mobilität. Die [mehr..]


Alle Infos

Informationen

Haftung der Kommune bei Sturz einer Motorradfahrerin auf nicht griffiger Fahrbahn

Eine Motorradfahrerin kam auf einer Ortsdurchgangsstraße mit ihrem Motorrad auf regennasser Fahrbahn zu Fall.
Sie wandte sich daraufhin an die Kommune und verlangte Schadenersatz aus einer Verkehrssicherungspflichtverletzung. Sie argumentierte, dass die Fahrbahn in diesem Bereich nicht griffig genug war. So sei es auch bei aufmerksamer Fahrweise nicht möglich gewesen, die Straße bei Nässe gefahrlos zu befahren. Warnhinweise oder ein Tempolimit habe es nicht gegeben.

Die Kommune verweigerte die Zahlung, sie war der Ansicht, bei ausreichender Sorgfalt sei es nicht zum Sturz gekommen.

Die Sache ging vor Gericht.

Das OLG Hamm gab der Klägerin mit Urteil vom 18.12.2015, Az.: 11 U 166/14 zum größten Teil Recht.

Das Gericht argumentierte, dass der Kommune bereits vier Jahre zuvor im Rahmen einer Straßenzustandserhebung die mangelnde Griffigkeit mitgeteilt worden sei. Daher habe die Kommune reagieren müssen. Auch wenn sie den Belag nicht erneuern ließ, sei es zu erwarten gewesen, dass ein Tempolimit für Motorradfahrer oder zumindest ein Warnhinweis aufgestellt worden wäre.
Beides habe die Stadt unterlassen, dass sei eine Verkehrssicherungspflichtverletzung.

Daher hafte sie zu 75%.

[ eingetragen am: 2016-03-10 15:05:44 ] [ Quelle: ADAC ]