Navigation

Facebook Facebook Donate FJR-Tourer


Beliebte Suchwörter

Aufwärmrunde Berlin Bridgestone Deutschland Diebstähle Dunlop FJR-Tourer FJR1300 Fahrbahn Frühstück Führerschein Garmin Gericht Haupttour Heimreise Maschine Metzeler Michelin Motorrad Motorradtouren Sachsengugge Sicherheit Tagestour Vortour Yamaha

Information
Suche

Termine in diesem Monat

Heidschnuckentour 2019
12.04.2019 bis 14.04.2019
Anmeldung ab:
01.12.2018 20:00
[ zum Termin ]

Neuester Beitrag im Forum

Treffen, Touren, Trainings und allg. Ankündigungen
Re: 29.08. - 01.09.2019: 11. Sachsengugge
Hallo , der Anmeldestart für die Sachsengugge 2019 steht fest. Es ist der Anmeldungen wie letztes Jahr. Ihr meldet euch über unsere Webseite an und die Antwort kommt, einige Tage später, direkt v [mehr..]

Tipps und Tricks

Haftung der Kommune bei Sturz einer Motorradfahrerin auf nicht griffiger Fahrbahn

Eine Motorradfahrerin kam auf einer Ortsdurchgangsstraße mit ihrem Motorrad auf regennasser Fahrbahn zu Fall. Sie wandte sich daraufhin an die Kommune und verlangte Schadenersatz aus einer Verkehrssi[mehr..]


Technik


Umbauten an der FJR1300 (A/AS/AE)

100.000 km

10.04.2001 bis 03.10.2005 Ich habe keinen Kilometer auf der Dicken bereut! Aber ich will auch nicht verhehlen, dass es einige Dinge gab und gibt, die mir nicht so gut gefielen. Ursprünglich wollte ich ein kleine Story aus den letzten 100.000 km erstellen, aber leider fehlt einfach die Zeit dafür. Also werde ich es in kurzer Form abhandeln müssen. Welche Probleme gab es?
  • Lack am linken Rastenträger war bereits nach 800 km angeschliffen (die Stiefel haben auf der Innenseite keine Reißverschlüsse).
  • Der vordere Kotflügel (Modell 2001) war einfach zu kurz. Permanenter Schmutz auf Tank und Verkleidung die Folge - nebst Schrammen natürlich. Abhilfe brachte eine Kotflügelverlängerung von Goetz Motorsport
  • Die Koffer fingen bald an zu wackeln und der Lack war ziemlich empfindlich. Nach dem 3. Koffersatz habe ich aufgegeben.
  • Ein heftiger Regenguss im Sommer 2001 bescherte mir ein elektronisches Problem: die Scheibe ließ sich nicht mehr verstellen, Uhr und Tripp-Zähler hatten Alzheimer. Im Winter wurde auf Garantie ein neuer Hauptkabelbaum montiert. Ursache war ein im Kabelbaum gelötetes Kabel!
  • 2003 musste ich mir eine neue Vorderradfelge kaufen. Die alte hatte Höhen und Seitenschlag, wie sollte ich beweisen, dass das Problem von Anfang an bestanden hatte.
  • 2003 bei der 40.000 km Inspektion wurde festgestellt, dass das Y-Rohr (führt das Kühlwasser oben durch den Zylinderkopf) stark korrodiert war.
  • Zeitgleich fing auch das Problem mit dem Getriebe an. :-( Vom 2. Gang in den Leerlauf war oft einfach nicht möglich. Der Schalthebel wie angeschweißt. Beim Durchschalten in den 4.Gang schlug der Schalthebel oft zurück. Schalten ohne Kupplung funktionierte meistens einwandfrei.
  • 2003 kurz nach der 40.000 km Inspektion hatte ich einen kapitalen Lagerschaden am Hinterrad. Ursache: das Distanzrohr aus Aluminium wurde in Deutschland nicht ausgetauscht (in den Niederlanden sehr wohl!). Durch die Wärmeentwicklung hat sich das Nadellager verabschiedet und danach das Doppel-Rillenkugellager in Fahrtrichtung rechts. Seit diesem Vorfall mache ich meine Inspektionen komplett selbst.
  • 2004 im Winter stellte ich bei der Inspektion fest, dass die Gabel zuviel Spiel hatte. Komplette Zerlegung, Reinigung und Austausch der Gleitmetalle war angesagt. Leider mussten die Gleitmetalle mit Federstahl unterlegt werden, da das Spiel immer noch zu groß war.
  • Bei ca. 50.000 km wurde das Federbein nach längerer Autobahnfahrt weich. Der Austausch durch ein Wilbers FB mit hydraulischer Federvorspannung und Einbau von Wilbers Gabelfedern machten aus der Dicken ein neues Bike.
Viele andere hatten oder haben Probleme mit den Ventilführungen. Dieses nicht unbedingt billige Problem blieb meiner Dicken erspart. Einige FJR hatten Probleme mit Konstantfahrruckeln, Ursache soll eine bestimmte Charge von Drosselklappensensoren sein. Müsste gut informierten Händlern auch bekannt sein. Nach mittlerweile knapp über 109.000 km muss ich aber immer noch sagen, dass ich den Kauf der FJR nie bereut habe. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Prüfstandslauf im Sommer 2006. Bei 80.000 km hatte sie 153,9 PS, mal sehen wie es nach 120.000 km aussieht. Ein weiterer Punkt, den ich bald überprüfen werde, ist die Haltbarkeit der Katalysatoren. In Zeiten der AUK kein unwichtiges Thema. Zumal es noch keine Langzeiterfahrungen bei der FJR gibt. Bei eingen FJR der ersten Serie in 2001 wurden von Yamaha die Papiere falsch ausgestellt! Bei meiner Dicken steht nichts von G-Kat in den Papieren drin. Ich bin gespannt, ob die Kats an anderen FJR die AUK überstehen werden, oder durch die ziemlich fette Grundeinstellung vorzeitig den Geist aufgegeben haben. Die Kosten für neue Kats sind nicht unerheblich! Krümmeranlage inkl. Kat = ca. 1450 Euro. Zahlreiche FJR waren schon zur AUK und sind ohne Probleme durchgekommen, aber leider ist das nicht repräsentativ für die FJR mit hohen Laufleistungen jenseits der 80.000 km. Bei diversen Schraubertagen gab es fast keine FJR, die korrekt eingestellt gewesen wäre. Da waren Werte von 6,5 bis 9 % CO an nur einer Maschine zu messen! Meine Dicke fahre ich im Moment mit 3,2 % - also unter den von Yamaha angegebenen 4 %. Heute wird sie auf 3,6 - 3,7 % abgestimmt, da dann der Drehmomentverlauf etwas satter ist. :-) Leider liefert Yamaha die FJR nur noch ohne CO-Prüfanschlüsse aus. Ohne die Anschlüsse ist eine korrekte Einstellung nicht möglich und nicht jeder hat eine alte Classic-Anlage liegen. Für die Zeit von 04.2001 bis 12.2006 habe ich eine Kostenaufstellung erstellt.
Ausschreibung verfügbar

Dieter »Duese« Kunkel

100.000 Km